Musikalische Biographie
Sigrun Bankwitz wurde 1969 in Hamburg geboren, übte schon mit 9 Jahren fleißig Gitarre und sang sich
durch alle verfügbaren Liederbücher zur ‚Freude‘ ihrer Nachbarn.

  • Die Jugend bei den Pfadfindern regte nicht nur ihre romantische Ader an, sondern war auch
    ein großer Experimentierraum für Gesangsimprovisationen, Arrangements im Ensemble und
    Bühnenauftritte.
  • Reisen und die Beschäftigung mit Folk- und Weltmusik prägten ihre Hörgewohnheiten.
  • Intensiv kostete sie als junge Erwachsene das ‚Abenteuer‘ als Sängerin der (Kult-) Band:
    Roving Bottles“ aus.
  • Mit Ende 20 bekam sie ein Akkordeon geschenkt und erspielte sich damit das Genre Balkan-
    und Klezmermusik in diversen Ensembles.
  • Seit Jahren unterrichtet sie Musik (Gesang, Gitarre) – nun auch als Grundschullehrerin.
  • 2012 wurde sie zur Produzentin und CD-Herausgeberin der „Regenmann und Regenfrau“
    -Liedersammlung. Ihre erste Musikproduktion in deutscher Sprache.
  • Bei aller vielfältigen musikalischen Aktivität sind Gesangsinterpretationen ihr liebstes
    künstlerisches Aktionsfeld. Sich auch als Sprecherin z.B. von Hörbüchern auszuprobieren,
    wäre ein Projekt für die Zukunft.


Am liebsten eine Sängerin …
Seit vielen Jahren interpretiert Sigrun Bankwitz Folkmusik auf Bühnen und Tonträgern mit ihren
jeweiligen Ensembles (Roving Bottles, Meshpokhe Mina, Lekakh far Mina, Tiefblau, Thomas Breckheimer).

Angeregt durch charakteristische Phänomene bestimmter Folkmusiken (z.B. der irischen-, jiddischen -)
hat sie dabei ihren eigenen Gesangsstil entwickelt: Gerne werden Melodietöne typisch irisch verziert und
im lyrischen Erzählfluss variiert auch mal das Metrum.
Auf Verständlichkeit und emotionale Einbettung des Textes wird viel Wert gelegt. Die Stimme wird daher
überwiegend „schlank“ (klar) intoniert.
Fern vom Genre der „Klassik“ werden hier Töne angeschliffen, Registerwechsel hörbar und ein bewusster
Einsatz der „Bruststimme“ genutzt, um folkmusiktypisch Emotionen auszudrücken.