Zeitenkind

01 / Bunt sind schon die Wälder 2:34
02 / Bunt sind schon die Wälder – Instrumental 2:35

03 / Kindermutmachlied (Wenn einer sagt) 2:59
04 / Kindermutmachlied – Instrumental 3:02

05 / Herr Bst 2:49
06 / Herr Bst – Instrumental 2:48

07 / Nebellied (Jede Stadt und jedes Land) 2:40
08 / Nebellied – Instrumental 2:39

09 / Wenn die wilden Winde stürmen 3:29
10 / Wenn die wilden Winde stürmen – Instrumental 3:30

11 / Herbst ist da (Autumn Comes) – in D-Moll 2:27
12 / Herbst ist da (Autumn Comes) – Instrumental 2:27

13 / Es saß ein kleins wild Vögelein 2:48
14 / Es saß ein kleins wild Vögelein – Instrumental 2:50

15 / Griechisches Winterlied (To Chimona) 3:05

16 / Dat Joahr geiht to Ind 2:50

Die ersten 17 Lieder der Musikproduktion „Regenmann und Regenfrau“, die vor neun Jahren erschienen erzählten viele Geschichten: Geschichten von Wetterwesen (Herrn Winter, dem Regenmann, der Regenfrau) oder auch den Besonderheiten der Jahreszeiten (Warum kleiden die Bäume sich aus, obwohl es im Herbst kalt wird?).

In der Zeitenkind-Produktion wird dieses fortgesetzt. Schwerpunkt sind hier die Jahreszeiten Herbst und Winter. Aus zeitlichen Gründen wurden geplante Frühlings- und Sommerlieder in eine zukünftige Musikproduktion verschoben – diese folgt aber erst nachdem das erste Zeitenkind „trocken“ geworden ist.

Für das „Zeitenkind“ wurden viele Lieder ausgewählt, die im Musikunterricht der Grundschule bereits häufig verwendet werden (Lieder von F. Vahle, R. Zuckowski, U. Führe,…). Eine künstlerisch und technisch hochwertige Aufnahmequalität wurde gewählt, um eine Vergrößerung des „Einsatzradius“ der Lieder zu ermöglichen, die Lieder sollen gewissermaßen aus der Schule befreit, als „echte“ Musik z.B. im Internet präsent sein. Das dieses funktioniert zeigt die Erfahrung mit den „Regenmann und Regenfrau“-Liedern. So übersteigt deren tägliche Nutzung (Aufrufzahl) via Stream oder Download (Spotify, Amazon, AppleMusic, Deezer, Youtube, …) weiterhin die ursprünglichen Erwartungen und bekam bereits millionenfache Aufmerksamkeit. In der Coronazeit wurde die pädagogische Intention noch ausgebaut. Auf dem Youtube-Kanal „Nischenfolkmusik“ können die Lieder dank Texteinblendung optimal zum Mitsingen genutzt werden.

A propos Mitsingen – um das eigene Singen noch mehr zu fördern, gibt es beim „Zeitenkind“ zu den Liedern zusätzlich eine Instrumentalversion. Die Tonarten orientieren sich an Kinderstimmen. Erwachsene können ja gerne eine Oktave tiefer mitsingen.

“Regenmann und Regenfrau” und „Zeitenkind“ wurden gleichermaßen für Erwachsene und Kinder aufgenommen. Die Liedtexte werden lyrisch erzählend gesungen. Interpretation und Instrumentierungen untermalen zusätzlich den emotionalen Ausdruck der Geschichten. Das Genre Folkmusik wird nur gelegentlich verlassen, z.B. mit Technosounds („Nebellied“, Titel 7). Die unerschöpflichen grandiosen Playbackideen von Karl Parnow-Kloth verdienen eine besondere Würdigung. Hörenswert auch die unverwechselbaren stets verschiedenen Introideen eines jeden Titels. Besonders auch die Interpretation des Griechischen Winterliedes im 7/8-Takt (Titel 15) oder die Anlehnung an mittelalterliche Erzählkunst beim Lied „Es saß ein kleins wild Vögelein“ (Titel 13).

So entstand eine zeitlose „Nischenmusik“. Gebrauchsfertig als Feierabendmusik, Background zum Sonntagsfrühstück oder auch geeignet als Automusik für erwachsene und „tatsächliche“ Kinder. Eine im Detail verweilende Musikproduktion, die sich dem hektischen Zeitgeist entzieht.